APS
Vielseitigstes thermisches Spritzverfahren für höchste Qualität, Zuverlässigkeit und Dauerhaftigkeit.
In einem Plasmabrenner wird mit einer Gleichspannung ein Lichtbogen zwischen Anode und Kathode erzeugt. Das dabei durch den Plasmabrenner strömende Gas oder Gasgemisch wird durch den Lichtbogen geleitet und hierbei ionisiert.
Die Dissoziation, beziehungsweise anschließende Ionisation, erzeugt ein hochaufgeheiztes (16000 K), elektrisch leitendes Gas aus positiven Ionen und Elektronen.
In diesem erzeugten Plasmastrahl welcher üblicherweise Überschallgeschwindigkeit besitzt wird Pulver (übliche Kornverteilung: 5–120 µm eingedüst, das durch die hohe Plasmatemperatur aufgeschmolzen wird.
Der Plasmastrom reißt die Pulverteilchen mit und schleudert sie auf das zu beschichtende Substrat.
Die Gasmoleküle kehren bereits nach kürzester Zeit wieder in einen stabilen Zustand zurück und so sinkt die Plasmatemperatur bereits nach kurzer Wegstrecke wieder ab.
Dabei wird zusätzliche Energie auf die Pulverpartikel übertragen.
Prozessgrundlagen
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Wärmequelle |
Plasma Lichtbogen |
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Werkstoff |
Pulver (Keramik, Plastik, Metall) |
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Lichtbogentemperatur |
ca. 16'000 °C |
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Partikelgeschwindigkeit |
bis zu 450 m/s |
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Spritzleistung |
4 bis 8 kg/h |
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Schematisches Diagramm |
Prozessmerkmale
Typische Applikationen
Thermische Barrieren: Brennkammern, Turbinenschaufeln, Fahrzeugbau
Verschleissschutz: Wasserkraft, Gleitlager, Papier und Textilindustrie
Hi-Techbeschichtungen: Implantate der Orthopädie
Medicoat AG
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